“Casablanca” auf Anholt (DK)

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Casablanca auf Anhlot+++ Ansteuerung: 55° +++ Versorgung: gut +++ Atmosphäre: außergewöhnlich +++ Sonstiges: aufgrund von täglicher Live-Musik nichts für Leute, die einen ruhigen Ankerplatz bevorzugen +++

Wer es in den dänischen Gewässern bis nach Anholt, der beliebten Insel im südlichen Kategatt, geschafft hat, sollte nicht nur die besondere Landschaft und das türkisblaue Wasser der Insel, die wegen ihrer einsamen Lage weit ab vom Festland (fast) immer unter einem blauen Wolkenloch liegt, genießen, sondern unbedingt auch dem „Casablanca“ einen Besuch abstatten.

Tagsüber trinkt man hier seinen Cappucino oder Latte, spielt eine Runde Kicker oder nutzt den kostenlosen W-LAN Internetzugang. In einem Regal im Inneren finden sich zudem diverse Gesellschafts- und Brettspiele.

Am Abend empfiehlt sich ein Tisch auf der Terrasse bei leckeren und ansprechend angerichteten Gerichten, die überwiegend aus einer gelungenen Mischung aus mediterraner wie skandinavischer Küche bestehen. Die besonders empfehlenswerte Pizza etwa kommt für umgerechnet etwa € 12,- daher. Etwas tiefer in die Tasche greifen muss man allerdings für die Inselspezialität, dem äußerst delikaten „Jomfru-Hummer“ (=Jungfrauenhummer, einheimische Bezeichnung für den kleinen „Norwegischen Hummer“). Den bekommt man im Übrigen aber auch zur Selbstzubereitung in der eigenen Kombüse täglich fangfrisch direkt am Kutter (für 15 €/kg).

Bei gutem Wetter kommt dann schon einmal karibische Stimmung auf, was wohl einerseits an der recht einfachen und „zusammengesucht“ wirkenden Möblierung aber auch der fröhlichen und zuvorkommenden Bedienung liegen mag. Bei nicht so karibischen Temperaturen bekommt man, wie in Dänemark üblich, eine Wolldecke zum Überwerfen und kann es unter freiem Himmel trotzdem gut aushalten.
In der Hauptsaison, das heißt in Dänemark bis Anfang August, lockt zu späterer Stunde die täglich angebotene Live-Musik ins Innere der Gaststätte. Wer will schwingt zu vorgerückter Stunde das Tanzbein oder tauscht an der Theke Seemannsgeschichten mit dem übrigen Publikum, das ganz überwiegend aus Gastliegern des Hafens besteht, aus und findet dabei die Gewissheit, dass die Insel Anholt ihre ganz eigenen, individualistischen Liebhaber hat … und damit auch das „Casablanca“. (ah)

www.casablanca.dk oder Link zur Karte

Vorgestellt in Newsletter Nummer 12 im Dezember 2007


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